NoCrust® NOXID LSR (Lead Sulfate Remover)

 


Spezial-Mittel zur Beseitigung von Permanent-Sulfatierungen in Blei-Säure Batterien 


Die Sulfatierung ist mit etwa 85% aller Ausfälle die häufigste Ursache für Ausfälle von Blei-Säure Akkumulatoren.

 

Sulfatierung bei Blei-Säure Akkumulatoren

Über die Lebensdauer von Blei-Säure Batterien mit verdünnter Schwefelsäure (Nass-Batterien), werden bei Entladung, an den Blei-Elektroden in den einzelnen Zellen, zunächst relativ poröse amorphe Ablagerungen aus Bleisulfat gebildet. An der negativen Elektrode aus Blei durch Oxidation und an der positiven Elektrode aus Bleidioxid durch Reduktion.

Wird die Batterie unmittelbarer nach der Entladung aufgeladen, so kehrt sich dieser Prozess um und das Bleisulfat wird an den Elektroden wieder zu Blei bzw. Bleidioxid umgewandelt.

 

Der Entladungsprozess bei Blei-Säure Akkumulatoren

Bei der Entladug verhält sich der Bleiakkumulator als galvanische Zelle. Die Anode besteht aus dem Halbelement Blein (PB) und wird bei diesem Vorgang zu einem Blei-Kation (Pb2+) oxidiert. Die Kathode dagegen besteht aus dem Halbelement Blei(IV)oxid (PbO2), welches ebenfalls zu demselben Blei-Kation (Pb2+) reduziert wird. Das Blei-Kation (Pb2+) bildet mit der Sulfat-Gruppe (SO42-) das schwerlösliche Salz Bleisulfat (PbSO4), das sich insbesondere an den Elektroden sowie am Boden der Zelle absetzt. Da für beide Halbzellen das Reaktionsprodukt das schwerlösliche Bleisulfat ist und auch die Elektrolytlösung gleich ist, wird in diesem Fall kein Diaphragma benötigt!


Bleisulfat ist ein schlechter elektrischer Leiter und hat gegenüber Blei und Bleidioxid ein wesentlich größeres spezifisches Volumen. Dadurch kann es in den Zellen relativ schnell zum Aufbau von Ablagerungen aus Bleisulfat (PbSO4mit beträchtlichen Dicken kommen, die zunächst die Leistung und die Ladungskapazität der Batterie verringern.



Erfolgt die Aufladung nicht zeitnah nach der Ladungsentnahme, oder wird eine entladene Batterie lange gelagert, so werden aus dem relativ weichen, amorphen und porösen Bleisulfat große, relativ harte Bleisulfat-Kristalle gebildet, die dann auch bei Aufladung unter optimalen Bedingungen nicht mehr in Blei umgewandelt werden können. Die Batterie wird dabei regelrecht "abgewürgt".

 

Anzeichen dafür sind

  • Überhitzung
  • schnelle Entladung
  • Dehydration
  • sinkendes spezifisches Gewicht
  • sinkende Leistung / Kapazität


Als Folge davon kommt es letztlich zu einer völligen Isolierung der Elektroden innerhalb der Zellen und damit zu einem Totalausfall der Batterie.

  • Kurzschluss
  • Totalausfall


Ist dieser Zustand erreicht, kann die Batterie anschließend auch nicht mehr aufgeladen werden.

Lösungen gegen Sulfatierung

Es werden verschiedenste Verfahren angeboten, um Bleisulfat-Kristalle von Blei-Elektroden zu lösen, z.B. mechanisch durch Rüttelvorrichtungen, chemisch mit Wasserstoff-peroxid (H2O2) und  Borsäure Salzen oder elektro-chemisch durch Sulfat-Umkehrung mittels hochfrequenten Stromimpulsen.
Bislang sind die Ergebnisse der o.a. Verfahren jedoch entweder sehr unbefriedigend, die Verfahren zu komplex mit nicht zu kontrollierbaren Reaktionen oder der Aufwand einfach so hoch, dass sich der Einsatz wirtschaftlich einfach nicht lohnt.

Mit NoCrust® NOXID LSR steht nun erstmalig eine Spezial-Chemikalie zur Verfügung, mit der Ablagerungen aus harten Bleisulfat-Kristallen an Blei-Elektroden in Nass-Batterien, einfach, schnell, sicher und dazu kostengünstig entfernt werden können.



Anwendung / Gebrauch


NoCrust® NOXID LSR 
wird gebrauchsfertig geliefert
wie folgt angewandt:

  • Die Batterie wird geleert und die Schwefelsäure gesichert.

  • Die Batteriezellen werden mit NoCrust® NOXID LSR vollständig befüllt. Die Wirkzeit in den Batteriezellen ist u.a. von der Schichtdicke der Bleisulfat-Kristalle und der Temperatur abhängig. Die Richtwerte für eine herkömmliche Autobatterie mit 60 Ah liegen bei etwa 10-15 Minuten.

  • Während der Wirkzeit werden die Ablagerungen aus harten Bleisulfat-Kristallen von den Blei-Elektroden vollständig gelöst.

  • Beim Ausgießen des NoCrust® NOXID LSR, werden die separierten Sulfat-Teilchen u.a. gelösten Partikel aus den Batteriezellen mit ausgeschwemmt.

  • Nach dem Auffüllen mit der alten eingestellten Schwefelsäure, die unter Kühlung erfolgen sollte (Tmax:40 °C), ist die Batterie wieder sofort einsatzbereit. Gegebenenfalls ist die Batterie nach dieser Prozedur neu zu laden!


NoCrust® NOXID LSR ist

  •     einfach und schnell
  •     wirkungsvoll
  •     ungiftig und sicher
  •     biologisch abbaubar
  •     kostengünstig

 

 

Charakterisierung von NoCrust® NOXID LSR im Überblick

 

Zusammensetzung: 
proprietary polyfunctional compound 
Zustandsform: flüssig; stabil
Dichte: 1,1 – 1,3 kg / dm3
pH:
< 1
Lagerung: Minustemperaturen vermeiden
Farbe: farblos
Weitere Merkmale:

ungiftig, nicht brennbar, biologisch abbaubar, reizend, kein Gefahrstoff (wirkt nur auf Metallen ätzend)

 

Das Produkt können wir in verschiedensten Gebindegrößen und -formen liefern. Wir beraten Sie gerne!

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Dann freuen wir uns auf Ihre Anfragen!